LA007 Das Phantasma

Das Begehren stützt sich auf das Phantasma. Und was man sich darunter vorzustellen hat, besprechen wir in der heutigen Folge.


Zum Weiterlesen

– Sigmund Freud: „Ein Kind wird geschlagen“ (Beitrag zur Kenntnis der Entstehung sexueller Perversionen). In: Ders.: Studienausgabe, Bd. 7. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2000, S. 229–254 f.

– Geneviève Morel: Kritik des Grundphantasmas. In: Dies.: Das Gesetz der Mutter. Versuch über das sexuelle Sinthom *. Turia und Kant, Wien 2017, Kap. II, S. 55–72

– Jacques Lacan: „Ein Kind wird geschlagen“ und die junge Homosexuelle. In: Ders.: Die Objektbeziehung. Das Seminar, Buch IV. 1956–1957. Turia und Kant, Wien 2003, Sitzung vom 16. Januar 1957, S. 129–152

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3 Gedanken zu „LA007 Das Phantasma

  1. Hi Florian, habe beim Podcast UFO von diesem Podcast gehört und finde im Gegensatz zu einem anderen Kommentator deine Fragetechnik ziemlich gut. Bin beeindruckt von der Bandbreite deiner Interessen. Mag sein, dass ein Lacan-Nerd nichts Neues erfährt, aber darum geht es hier wohl auch nicht. Vielen Dank auch an Herrn Nemitz. Weiter so!

  2. Hallo! Habe gerade die ersten vier Folgen hinter mit und neige vermutlich zur Überinterpretation. Trotzdem wollte ich folgende Szene berichten, die sich heute morgen abgespielt hat. Meine Tochter (2 1/2) ist in Spanien geboren und lebt jetzt in Deutschland. Wir haben ihr das Fläschchen mit Milch gegeben und sie hat bitterlich geweint und geschrien: „Quiero el bibi de la casa del bobo“. Auf Deutsch übersetzt: „Ich möchte das Fläschchen aus dem Haus von Opa“. Nun wissen wir, dass sie ihren Großvater sehr liebt und ihn vermisst und dass das Haus indem sie die ersten 1 1/2 Jahre ihres Lebens gewohnt hat eine große Bedeutung hat. Als wir das Fläschchen ausgewechselt haben, hat sie sich beruhigt. Durch eueren Podcast kam ich auf die Idee, dass sich hier ein Begehren symbolisch verschlüsselt. Für uns Eltern ist das mit einigem Nachdenken einfach zu entschlüsseln. Nun meine Frage: Ist es so, dass Eltern (die über mehr symbolische (sprachliche) Mittel verfügen) das Reale ihrer Kinder besser deuten könne als diese selbst?
    Wie ausufernd das Ganze sein kann erfasste ich, nachdem mir klar wurde, dass „La casa“ – was mir danach durch den Kopf ging – fast „Lacast“ ist und ich euch deshalb vielleicht diese Situation geschildert habe …
    Best,
    Sub_Kid

  3. Hallo,
    als Deutsch Französischer „Lacan-Nerd“ (wie das in einem der Kommentare ausgedrückt wurde) bin ich sehr erfreut über eure Podcast.
    Die Begriffe die Ihr diskutiert sind mir zwar nicht neu aber eine Deutsche Übersetzung ist zum Verständnis der oft sehr schwierigen Konzepte Lacans eine Bereicherung.
    Ich kenne Rolf Nemnitz Blog aber das hören der Podcast gibt durch die Inszenierung und die Stimme ein anderes Verstehen.
    Womit wir direkt bei einem der Objekte a „der stimme“ wären.
    Danke schön und weiter so !

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