LA022 Die Formeln von Metapher und Metonymie

Lacans Formeln ähneln mathematischen Formeln und wirken auf den ersten Blick sehr kompliziert. Heute schauen wir uns einige davon Stück für Stück an und erklären wie Lacan die Stilmittel Metapher und Metonymie in seine psychoanalytischen Theorie aufnimmt.

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Zum Weiterlesen:

Jacques Lacan: Metapher und Metonymie (I) und (II). In: Ders.: Die Psychosen. Das Seminar, Buch III (1955/56). Texterstellung durch Jacques-Alain Miller, übersetzt von Michael Turnheim. Turia und Kant, Wien 2016, S. 253–273

Jacques Lacan: Das Drängen des Buchstabens im Unbewussten oder die Vernunft seit Freud (1957). In: Ders.: Schriften. Band I. Vollständiger Text. Übersetzt von Hans-Dieter Gondek. Turia und Kant, Wien 2016, S. 582–626, darin zu Metapher und Metonymie: S. 609 f.

Rolf Nemitz: Metapher und Metonymie. In: lacan-entziffern.de, Beitrag vom 6. März 2019

Ein Gedanke zu „LA022 Die Formeln von Metapher und Metonymie

  1. Masterabschluss in Psychologie und jetzt im Begriff das Propädeutikum in Österreich zu beginnen.
    Frage nun an Herrn Nemitz: Heute noch Psychoanalytiker werden, wo doch viele Kliniken nurmehr VerhaltenstherapeutInnen einstellen und die KVT an sich durch die Integration von psychodynamischen Themen (zb Schematherapie: Lebensthemen) immer dominanter wird? Ich finde psychoanalytische Theorie und habe auch große Freude am herumintellektualisieren, rechtfertigt das eine Ausbildung mit der Absicht Menschen zu helfen, die jedoch per se bestimme Bevölkerkungsgruppen ausschließt? Bspw. Kinder, weniger begabte Menschen.
    Vielen Dank

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