LA015 Narzissmus in American Psycho

Also Antwort auf eine Hörerfrage von Till sprechen wir heute über Narzissmus und was Lacan darunter versteht

Die besprochenen Ausschitte: Sex und Visitenkarte

 

Zum Weiterlesen

Sigmund Freud: Zur Einführung des Narzissmus (1914)

Jacques Lacan: Über den Narzissmus. In: Ders.: Freuds technische Schriften*. Das Seminar, Buch 1. 1953/54.  Übersetzt von Werner Hamacher. Turia und Kant, Wien 2015,  S. 140–153

Rolf Nemitz: Das optische Modell. In: Lacan entziffern, Eintrag vom 26. Februar 2012

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3 Gedanken zu „LA015 Narzissmus in American Psycho

  1. Lieber Herr Nemitz, Lieber Herr Will,
    Danke für den tollen Podcast. Mich würde sehr interessieren wie Lacan das Ödipus-Komplex versteht und allgemein das „Entwicklungsnarrativ“ des menschlichen Subjekts. Bei Freud gibt es ja die bekannte Phasen die das Kind durchgeht, aber wenn Lacan behauptet; „das unbewusste hat die Struktur einer Sprache“ (als eine synchrone symbolische Ordnung), von wo aus lässt sich dann eine diachrone „Entwicklung“ überhaupt denken?

  2. Sehr geehrter Herr Nemitz,
    sehr geehrter Herr Will,

    in den vergangenen Folgen habe Sie bereits die Begriffe des Über-Ichs und des großen Anderen inhaltlich angerissen. Gibt es bei Lacan inhaltliche Überschneidungen zwischen den genannten Begriffen (Über-Ich und der große Andere)?

    Wäre es in diesem Kontext möglich, eine Folge über das Über-Ich in Verbindung mit dem Text „Kant mit Sade“ von Lacan zu machen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Fynn

    • Ergänzung:

      In Bezug auf die zweite Frage würde mich Lacans Auffassung über das Über-Ich als (symbolisches) Gesetz und Gewissen des Subjekts interessieren. Wie kommt es zu der paradoxen Situation, dass wenn die Ansprüche (Einhaltung von Gesetz und Verbot) des Über-Ichs erfüllt werden, diese Instanz umso strenger auf das Subjekt einwirkt?

      Freud schreibt diesbezüglich: ,,Es (das Gewissen) benimmt sich nämlich umso strenger und misstrauischer, je tugendhafter der Mensch ist, sodass am Ende gerade die es in der Heiligkeit am weitesten gebracht, sich der ärgsten Sündhaftigkeit beschuldigen. Die Tugend büßt dabei ein Stück des ihr zugesagten Lohnes ein, das gefügige und enthaltsame Ich genießt nicht das Vertrauen seines Mentors, bemüht sich, wie es scheint, vergeblich, es zu erwerben.“ (Freud 2016[1930]: 64)

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